Playroom als digitaler Spielplatz für die Kreissparkasse Göppingen

Auch das zweite gemeinsame Projekt mit unserem Kunden NCR GmbH Deutschland sorgt für internationales Medienecho.

Neben der Süddeutschen Zeitung und einigen Fintech Blogs berichtet auch die New York Times über den Playroom in Göppingen.

In der Kreissparkasse Göppingen haben wir bereits im Juli 2016 einen stationären Playroom installiert, der von den Mitarbeitern und Kunden des Instituts seither als digitaler Spielplatz genutzt wird.

Neben der Möglichkeit, neue Technologien und Geräte in unserer Tech Area zu testen, soll der Raum, der für rund drei Jahr installiert wurde und regelmäßig von uns angepasst wird, genutzt werden um die digitale Kompetenz der Bankkunden und Mitarbeiter zu stärken sowie technologische Megatrends für die eigene Unternehmensentwicklung zu adaptieren. So plant die Kreissparkasse künftig Workshops für Unternehmenskunden mit uns durchzuführen, um die Digitalisierung zu fördern und Neugründungen zu inspirieren.

Auf Basis der eigenen Erfahrungen mit dem technologischen Wandel in unserem Playroom, wird die Kreissparkasse ihr Know How auch Firmenkunden zur Verfügung stellen. Dabei soll der Raum dienen, um aus ersten Ideen Prototypen und Ansätze für Geschäftsmodelle zu entwickeln und so die Start-up-Kultur zu fördern. Dabei will die Kreissparkasse nicht nur Räumlichkeiten und Beratungsleistungen zur Verfügung stellen, sondern auch als Inkubator fungieren.

„Die Digitalisierung wird nicht nur die Welt, sondern auch unsere Rolle als Bank spürbar verändern. Die Einwirkung von Megatrends wie Vernetzung und Individualisierung in Communities, lässt sich beispielsweise im Innovation Experience Room (Anmerkung der Redaktion: NCR nennt den Playroom Innovation Experience Room) erleben,“ erklärt Jens Stopper, Regionaldirektor bei der Kreissparkasse Göppingen und Teilprojektleiter des „digitalen Spielplatzes“. „Damit zeigen wir nicht nur Kunden, sondern auch Mitarbeitern, dass wir die digitale Transformation aktiv gestalten. Wir schaffen Know How, um gemeinsam mit Unternehmen, Start-ups und Gründern kreative Wege zu entwickeln, wie ihre Ideen Marktreife erlangen.“

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Haben auch Sie Interesse an einer Zusammenarbeit oder Fragen zum Projekt? Wir stehen Ihnen gerne unter info@playroom.rocks zur Verfügung.

Erstes Playroom-Kundenprojekt sorgt gleich für internationales Medienecho

Volksbank - Kick-Off-Veranstaltung Stadthalle Braeunlingen

In einem unserer ersten Projekte arbeiten wir bereits seit Ende 2015 mit unserem Kunden NCR GmbH in Deutschland an verschiedenen Playroom-Projekten im Finance-Bereich. Nun sorgt das erste gemeinsam umgesetzte Playroom-Projekt mit der Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau in Villingen-Schwenningen für weltweite mediale Aufmerksamkeit.

Volksbank - Kick-Off-Veranstaltung Stadthalle Braeunlingen

Volksbank – Kick-Off-Veranstaltung Stadthalle Braeunlingen

Volksbank - Kick-Off-Veranstaltung Stadthalle Braeunlingen

Volksbank – Kick-Off-Veranstaltung Stadthalle Braeunlingen

 

 

 

 

 

 

 

Im Auftrag von Ralf Kluth, Innovation Evangelist bei NCR, und Thomas Bader, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau, haben wir eine Strategie entwickelt, bei der Playroom in verschiedenen Szenarien zum Einsatz kommt. Ziel dieser Strategie ist es, die rund 400 Mitarbeiter des Instituts mit digitalen Themen vertraut zu machen und Projekte im Rahmen der digitalen Transformation anzustoßen und umzusetzen.  Den Anfang machte im Februar die Jahresauftaktveranstaltung der Bank für alle Mitarbeiter, in deren Rahmen eine mobile Version, bestehend aus Tech Area, Digital Library und Lounge installiert wurde. Nach der Keynote von Vorstand Joachim Straub über die zukünftigen Digitalisierungsprojekte der Bank konnte so ein plastischer Ausblick gegeben werden, was die Mitarbeiter schon kurze Zeit später in der Hauptfiliale erwarten würde.

Sensibilisierung der Mitarbeiter für digitale Themen

Im April folgten dann noch weitere kleine bis mittelgroße Kundenveranstaltungen, für die ebenfalls eine mobile Version des Playrooms installiert wurde. Basierend auf den Erfahrungen konnten wir schließlich den stationären Playroom in der Filiale aufbauen, den wir seither gemeinsam mit NCR inhaltlich begleiten. Im Fokus steht aktuell vor allem die Sensibilisierung der Mitarbeiter für digitale Themen. Dazu sollen weitere Mitglieder für das bereits bestehende Innovations- und Zukunfts-Team (kurz IZT) der Bank identifiziert werden, die anschließend als digitale Botschafter in der Bank auch ihre Kollegen begeistern sollen.

Um dies zu gewährleisten, nutzt die Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau in ihrem stationären Playroom das gesamte Spektrum in Form von Speaker’s Corner, Keynote Area, Playgrounds, Lounge sowie Wall of Fame. Individualisierte Inhalte unserer Digital Library versorgen die Besucher des Playroom, aber auch Kunden in anderen Geschäftsstellen der Bank mit branchenspezifischen Informationen in Form von Videos, Trendreports, Statistiken, Weblinks und Bildmaterial.  Zudem stehen in der Tech Area die neuesten Technologien, beispielsweise in Form von Augmented- und Virtual-Reality Brillen sowie Sprachassistenten etc. zum Test bereit.

Zukunft gemeinsam erleben und gestalten

In einer ersten Pressemitteilung von NCR begründet Thomas Bader, Leiter Unternehmensentwicklung der Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau den Einsatz des Playroom wie folgt: „Der Blick auf unsere Welt ändert sich radikal durch die Einwirkung von Megatrends wie Globalisierung, Vernetzung und Individualisierung in Communities. Mit unserem neuen Playroom schaffen wir einen Anreiz für unsere Kunden, uns zu besuchen und neueste Technologien selbst auszuprobieren, die die meisten von uns nur aus den Medien kennen. Damit zeigen wir sowohl Kunden als auch unseren Mitarbeitern, dass wir uns Gedanken über die künftige Entwicklung machen und gemeinsam mit allen Beteiligten kreative Wege entwickeln und beschreiten.“

Auch Harald Heinz, Area Leader Finance für die DACH Region ist vom Playroom-Konzept überzeugt: „Um den Umbruch in der Finanzbranche zu meistern, braucht es Rahmenbedingungen und eine Unternehmenskultur, die einen Wandel zulässt und unterstützt […] Bank und Kunde profitieren gleichermaßen von Angestellten, die Spaß an der Arbeit haben und motiviert sind, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.“

Das Medienecho auf die Aussendung im Juli war enorm. So berichteten neben einigen großen Fintech-Plattformen in Deutschland auch die New York Times über das Innovationsprojekt bei NCR. Financial Times Redakteur Patrick McGee reiste sogar höchstpersönlich in den Schwarzwald um den Playroom vor Ort zu besichtigen und einen Bericht darüber zu schreiben.

Hier ein Auszug der Liste internationaler Meldungen zum Playroom in Villingen-Schwenningen:

Haben auch Sie Interesse an einer Zusammenarbeit oder Fragen zum Projekt? Wir stehen Ihnen gerne unter info@playroom.rocks zur Verfügung.

Inside SXSW 2016 – keep the future weired

South by Soutwest klingt irgendwie magisch. Ist es auch. Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, an denen man geballt so unterschiedliche Charaktere trifft. Ganzkörpertätowierte Trash Metal Musiker aus New York und Armani Anzug tragende Angel Investoren aus dem Silicon Valley, brasilianische Coder und japanische Augmented Reality Experten, bärtige Agentur Hipster und dicke Brillen tragende Tech Nerds aus aller Herren Länder. Jimmy Wales von Wikipedia war da, Barack Obama sowieso, wer kann das noch toppen? Wir hatten auf Basis einer Einladung von KITE, unserem Partneruntenehmen aus San Francisco die Gelegenheit, das Aufeinandertreffen von Start Ups und Corporate America live mitzuerleben. Was könnte das Erlebnis besser beschreiben als das in Austin allgegenwärtige Wort: Weired.

Das US Magazin Fusion hat aus einigen Vortragstiteln der SXSW ein lesenswertes Gedicht gemacht, das eine gute Zusammenfassung der hier allgegenwärtig diskutierten Themen bietet und der Branche dabei auch einen Spiegel mit einer Brise Ironie vorhält

Wenn man mit den Leuten redet ist aber ein Thema allgegenwärtig: wie kann man den Umgang mit Innovation in den nächsten Jahren optimieren? Wie lautet die richtige Mischung aus Inside und Outside Innovation?

Matt Kaufman [@kaufman_matt], President von CrunchBase meint, dass innovative Bemühungen im Rahmen von Kooperationen zwischen Start Ups und Unternehmen oft als CRM Problem starten. Es gibt noch zu wenige Brückenbauer wie KITE, welche die Bedürfnisse beider Seiten verstehen. Innovation muss im Unternehmen stattfinden. Dies heißt aber nicht, dass die innovativen Impulse ausschließlich aus dem Kern des Unternehmens kommen müssen.

Visa geht hier mit gutem Beispiel voran. Das Unternehmen veranstaltet jedes Jahr eine Awesomeness Challenge, in der es sich frische Ideen von jungen Start Ups im Payment Bereich präsentieren lässt und dem Gewinner mit $25.000 sponsert. Dabei geht es aber nicht nur um den Gewinner sondern um den Kontakt und die frühestmögliche Integration von frischen Ideen und jungen Talenten in den Orbit des Unternehmens. Shiv Singh [@shivsingh], SVP Global Head of Digital & Marketing Transformation bei VISA meint dazu, dass das Team oft mehr von den Start Ups lernt, die nicht gewonnen haben und dass VISA darauf achtet, mit allen teilnehmenden Unternehmen auch nach dem Contest in Verbindung zu bleiben. So wurde auch gemeinsam mit KITE im Rahmen eines Sideevents der SXSW Interactive ein sogenannter Shark Tank veranstaltet, bei dem Start Ups eine Jury Ideen präsentierten und der Sieger Adam Neff von ledge nun aufgefordert ist, binnen kurzer Zeit den proof of Concept im Rahmen eines ersten Prototypen zu bringen.

Die Zusammenarbeit mit externen Innovatoren und Start Ups kann dabei interessante Erlebnisse bieten. Sich einzugestehen, dass man nicht „the smartest person in the room“ ist, kann auf Unternehmensseite durchaus eine neue Erfahrung sein, meint Jaime Fabricant [@jmefab], Senior Marketing Manager, Digital Strategy & Content von PepsiCo. Um erfolgreiche Outside Innovation im Unternehmen zu betreiben wird dieses Eingeständnis für viele wohl notwendig sein. Unter anderem auch für Pepsis Konkurrenten Coke, bei dem über 700 Mitarbeiter auf Ihrem Linked In Profil das Wort Innovation haben, aber laut Bachir Zeroul [@Ze_Bach] Global Director, Marketing Ventures, Coca-Cola vor allem im Bereich Marketing großen Wert auf die Zusammenarbeit mit externen Innovatoren gelegt wird. Er meint dazu: „In todays world it is not possible to only innovate inside. There´s smarter and faster people outside“.

Ein weiterer spannender Input kam im Rahmen eines persönlichen Gesprächs bei einer Abendveranstaltung der SXSW von niemand Geringerem als dem großen und oft gefürchteten Disruptor Amazon. Fred Neil, [@fredneil2] Global Head of Lifecycle Marketing & BI, Amazon gab uns den Rat, bei der Umsetzung des PLAYROOM Konzeptes genau darauf zu achten, bequeme Modifikationen nicht als Innovationen durchgehen zu lassen, auch wenn es manchmal wehtut. „People think they are innovative and when they look themselves into the mirror, they too often lie to themselves. Everyone has something to loose so no one wants to take a risk and tries to keep the status quo as long as possible. But only if you see risk taking as a necessity to survive in the long term you start to think radically new. This comes with the establishment of a failure culture that allows and empowers employees to take risks“.

Das Risiko nehmen 2016 en vogue ist sieht man bei der SXSW überall. Im Japan Haus battlen sich auf der Bühne nicht 25 jährige Studienabsolventen sondern dutzende ehemalige Top Sony Manager und Ingenieure um Investoren zu nahezu allen aktuellen Trend Themen, von Augmented Reality bis Wearables, von Robotics bis Human Body Communication per NFC.

Virtual Reality ist auf der SXSW omnipräsent und zweifelsohne eines der großen Themen der kommenden Jahre, am erstaunlichsten dargestellt beim NASA Labor auf der Ausstellung, wo man sich in der ISS und am Mars frei bewegen kann und beim Off Side Event von Porno Produzenten Naughty America, wo man einen vielversprechenden Use Case für VR ansehen kann. Free your mind! Beeindruckend auch die Studien und Live Demonstrationen von autonomen Sprachrobotern zum Themengebiet Androids and Future Life von Prof. Hisoshi Ishiguro von der University of Osaka, die einen Eindruck in die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in einer nahen Zukunft geben. Das gilt auch für Dirk Ahlborn von HYPERLOOP, der sich nicht weniger als die Revolutionierung des öffentlichen Fernverkehrs vorgenommen hat und auf der SXSW einen Aufruf startet, bei dieser Revolution mit zu machen und sich zu bewerben. Bei all dem Lärm geht eine Technologie fast unter: 3D Druck. Zum aktuellen Status des Fortschritts meint Ping Fu, Chief Entrepreneur Officer von 3d Systems, das in den letzten Jahren bereits große Fortschritte gemacht wurden, der größte Show Stopper aber nach wie vor die Materialfrage ist. Ihre Vision für den kommerziellen Einsatz von Food Printing ist die Abschaffung des Kochbuchs und die Einführung eines Geschäftsmodells, bei dem man beim Star Koch online das Rezept gegen Bezahlung bestellt und die Kreation beim häuslichen 3D Drucker ausgedruckt wird. Bon Appetit.

Welche Technologien sich auch immer durchsetzten werden, eines ist klar: die Welt ändert sich rascher, als es uns vielleicht lieb ist. Nicht alle präsentierten Technologien werden sich 2017 durchgesetzt haben aber der Fortschritt kommt mit schnellen Schritten. Wir haben gar keine andere Wahl als uns heute schon mit Technologien von morgen auseinander zu setzten. Der Geist ist aus der Flasche und es sind längst nicht mehr die Nerds, die die Entwicklung treiben. Corporate America ist omnipräsent auf der SXSW und lechzt danach, neue Technologien und Know How von Start Ups frühestmöglich ins Ökosystem zu integrieren. Dieser Entwicklung sollten auch Unternehmen in Deutschland Tribut zollen, Augen und Ohren offen halten, Outside Innovation leben und Mitarbeiter damit motivieren, am Karussell der Open Innovation teilzunehmen.

Zu Besuch bei den Kreativen von morgen

Das Team von PLAYROOM ist der Meinung, dass jeder Mensch kreativ sein kann und ungeahnte Fähigkeiten in jedem von uns schlummern. Unsere tägliche Arbeitssituation sowie festgefahrene Traditionen und Denkweisen haben aber dazu geführt, dass viele Personen schlichtweg vergessen haben, wie man querdenkt oder kreativ ist und gewohnte Denkpfade verlassen kann.

Eines der wohl berühmtesten Zitate von Pablo Picasso lautet: „Jedes Kind ist ein Künstler. Die Schwierigkeit besteht darin, Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen wird.“

Um herauszufinden, worin die von Picasso angesprochene Schwierigkeit besteht, lohnt es sich, bei den ganz Kleinen nachzusehen.

Genau das haben wir diese Woche gemacht. Bei einem Besuch in einem Montessori-Kindergarten holten wir uns viele neue Inspirationen für die Gestaltung und die Kuratierung zukünftiger PLAYROOMS, denn im wesentlichen stellt jeder PLAYROOM eine geschützte Umgebung im gewohnten Umfeld dar, in der keine Regeln gelten und die freie Entfaltung im Vordergrund steht.

Zahlreiche Granden des öffentlichen Lebens, darunter auch zum Beispiel Amazon-Gründer Jeff Bezos, kamen während ihrer (Aus-)Bildung in den Genuss einer Montessori-Umgebung. Sergey Brin, einer der Gründer von Google sagt über seine Erfahrung mit Montessori: “I do think I benefited from Montessori Education which in some ways gives the students a lot more freedoms to do things at their own pace to discover…I do think that some of the credit for the willingness to go on your own interests – you can tie that back that Montessori Education.”

Für diejenigen Leser, die nicht mit dem pädagogischen Konzept von Maria Montessori vertraut sind, empfiehlt sich ein Besuch der Website der Deutschen Montessori-Gesellschaft oder die Lektüre des ausführlichen Wikipedia-Artikels zum Lehransatz.

Kurz zusammengefasst geht Montessori davon aus, dass jedes Kind alle Fähigkeiten in sich trägt, diese jedoch nur dann zum Ausdruck kommen, wenn das Kind sich in der richtigen Umgebung befindet und frei bewegen sowie eigene Entscheidungen treffen kann. Montessori geht davon aus, dass jeder Mensch „Baumeister seines Selbst“ ist und somit das Umfeld zum Werkzeug des Baumeisters wird.

Natürlich ist das Konzept aufgrund seiner Freiheiten bei vielen traditionell geprägten Pädagogen umstritten. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass es einige Tools und Ansätze gibt, die man von Montessori in der Kreativarbeit übernehmen kann.

Wenn Sie mehr über unsere Inspirationen aus dem Kita-Besuch erfahren möchten oder gerne selbst einen PLAYROOM in Ihr Unternehmen bringen möchten, kontaktieren Sie uns gerne für ein Gespräch!

Ob die Band OK Go bei ihren originellen Musikvideos auch den Montessori-Ansatz nutzen, ist uns nicht bekannt. Fest steht, dass die Band aus den USA in jedem ihrer bisherigen Videos maximale Kreativität im Umgang mit bzw. der Gestaltung von Raum und Zeit bewiesen hat und somit zu YouTube-Stars wurde.

Frische Impulse aus dem Tal der Innovationen

Wir sehen PLAYROOM als eine Plattform für Innovationen im Unternehmen. Menschen sollen im PLAYROOM neue Impulse verarbeiten, sich austauschen, von einander lernen und auf einer ständigen Basis neue, radikale Innovationen entwickeln.

Wir möchten des Geist des Sillicon Valley in die Unternehmen bringen. Wie könnte man also das neue Jahr besser beginnen als mit einer Reise dorthin?

Nach einem Besuch der Consumer Electronics Show CES 2016 in Las Vegas nutzten wir die Chance für ein Update in Sachen Innovation. Der Weg führte uns nach San Francisco und in die Bay Area wo wir an drei Tagen insgesamt zehn Unternehmen besuchten um uns zum Thema Innovation auszutauschen.

Den Start machte am Montag das Bewertungsportal Yelp. Nach einem kurzen Rundgang im Headquarter sprachen wir mit unserem Gastgeber über die Herausforderungen, in einem stark umkämpften Markt auch als disruptiver Service bestehen zu können.

Der Weg führte uns anschließend weiter nach Mountain View, wo wir einen Blick hinter die Kulissen von Google werfen konnten. Besonders in Erinnerung blieb uns die Aussage, wonach Google von seinen Mitarbeitern als Teenager angesehen wird (was rein rechnerisch stimmt), in dessen Natur es liegt, mehr Fehler als jeder andere zu machen (…„nobody fails more often than we do“). Denn nur auf diese Weise kann echte Innovation entstehen. Ein weiterer, nicht unerheblicher Grund dafür, warum Google Innovation am laufenden Band liefert ist die hohe Transparenz im Unternehmen. Unter dem Motto „Thank God It’s Friday“ stehen die Geschäftsführer des Unternehmens allen Mitarbeitern wöchentlich eine Stunde für Fragen zur Verfügung und informieren über die neuesten Entwicklungen im Unternehmen. Ein Vorbild, wie man es nur äußerst selten in Europa zu sehen bekommt.

In unserem Gespräch mit einem der Lead UX-Designer bei Google erfuhren wir weiters von regelmäßigen Initiativen wie „Bring your Parents to Work“. Wie der Titel schon sagt, werden die Eltern der Mitarbeiter nach Mountain View eingeladen und anschließend in den Kreativprozess miteinbezogen. So werden sie mit einfachen Problemstellungen konfrontiert und angeregt, Lösungen dafür zu finden. Im Grunde genommen also genau das, wofür das Unternehmen bekannt ist.

Nach dem kurzen Ausflug ins Silicon Valley begegneten wir am ersten Tag noch zwei weiteren außergewöhnlichen Unternehmen in San Francisco. Kite bzw. sein Gründer Mark Silva hießen uns im Co-Workingspace WeWork willkommen zu einer Session in der wir über innovative Event-Formate im Silicon Valley erfuhren und über eine Partnerschaft für unsere Digital Library im Playroom sprachen. Hier möchten wir noch nicht zu viel verraten aber wir freuen uns darauf zukünftige auf mehreren Ebenen enger mit Mark und seinem Team zu kooperieren.

Zuletzt lauschten wir einer echten Erfolgsstory aus dem Silicon Valley. Tobias Knaup und sein Gründungspartner hatten sichere Jobs als Programmierer bei Twitter und Airbnb. Doch statt sich auf ihren Jobs auszuruhen gründeten sie das Unternehmen Mesosphere, das kurz gesagt eines der aktuell spannendsten Software bzw. Cloud-Start-Ups in der Bay Area ist. Der bekannte Venture Capitalist Andreesen Horrowitz investierte einen zweistelligen Millionenbetrag in das junge Unternehmen wodurch innerhalb weniger Monate aus einer ehemals Zwei-Mann-Bude ein Unternehmen mit 120 Mitarbeitern wurde, das für Großkonzerne wie Apple arbeitet und stark im Wachsen begriffen ist. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns Tobias Worte: „Software Is Eating the World“, ein Hinweis, den er selbst von seinem Investor bekommen hat.

Alle Meetings haben uns gezeigt, dass es bei großen Ideen vor allem um zwei Aspekte geht. Löse ein möglichst bekanntes Problem mit deinem Unternehmen oder Produkt und sprich so früh wie möglich mit so vielen Leuten wie möglich darüber. Nur so können frühzeitig Lösungen für real existierende Probleme entwickelt werden und wirklich nützliche Features eingebaut werden.

Der zweite Tag der Reise führte uns zu Beginn zu Facbeook in Menlo Park. Wir bekamen einen kurzen Einblick in den weltweit wohl größten Playroom. Egal ob Wood Shop, Art Shop oder Burning Man Zone, Arbeiten beim blauen Riesen bedeutet bei weitem nicht nur Programmieren sondern soll möglichst alle Lebensbereiche abdecken. Unser Ansprechpartner verriet uns, dass er nicht selten 12 Stunden und mehr am Campus verbringt. Kein Wunder also, dass Facebook eine möglichst angenehme Atmosphäre für seine Kollegen schaffen möchte. Der Arbeitsplatz an sich ist absolut flexibel gestaltet. Im wohl größten Großraumbüro der Welt arbeiten über 2000 Mitarbeiter an verschiedenen Tischen. Jeder Mitarbeiter kann theoretisch an jedem Arbeitsplatz seiner Tätigkeit nachgehen. Besonders beeindruckend ist dabei erneut die Transparenz der Geschäftsführung. Mark Zuckerberg sitzt mitten im Raum und ist somit für jeden Mitarbeiter zu jeder Zeit ansprechbar.

Zugegeben etwas überrascht von den vielen positiven Eindrücken die das weltweit größte Social Network bei uns hinterlassen hat, fuhren wir weiter nach Mountain View um dort Abra zu treffen, das nach eigenen Angaben das „WhatsApp für Cash“ ist. Im Miethaus in Mountain View Downtown sprachen wir bei ausgezogenen Schuhen über den rasanten Start des Unternehmens (diverse prominente Investoren, darunter American Express unterstützen das Unternehmen), die Herausforderung bei der Entwicklung eines disruptiven Services und Expansionspläne von Abra.

Das Silicon Valley wäre nicht das Silicon Valley, hätte uns nicht auf der Fahr zum nächsten Termin ein Google Self Driving Car überholt. Ein merkwürdiger Moment, wenn einen die Zukunft schließlich einholt…

Obwohl das Credo der Stunde im Silicon Valley „Software First“ heißt (siehe Mesosphere), tummeln sich auch jede Menge Hardware Unternehmen im Tal. Man muss allerdings genau hinschauen um das Unternehmen MemoMi in Palo Alto zu finden. Der israelisch-argentinische Gründer Salvador Nissi Vilcovsky zeigte uns seinen interaktiven Spiegel, der nicht nur in erstaunlicher Qualität Farben und Muster der getragenen Kleidung in Echtzeit ändert sondern auch die Aufnahme von Filmen und das Teilen der Bilder und Videos in Social Networks erlaubt. Retailer aus verschiedenen Branchen könnten so den Schritt in die nächste Generation des Point of Sale machen.

Der letzte Tag führte uns zurück nach San Francisco. Ein früher Besuch bei unseren Freunden von Galvanize zeigte uns, wie Co-Working in Zukunft aussehen könnte. Jede Menge frische Impulse für die Gestaltung inspirierender Arbeitsplätze prasselten auf uns ein und werden schon bald direkt in den Playroom überführt.

Der Besuch bei ODG, einem führenden Unternehmen für Augmented Reality Hardware klärte uns schließlich über die Tatsache auf, dass AR trotz einiger Zeit auf dem Markt, nun eine völlig neue Qualität erreicht hat. ODG ist eigentlich als Unternehmen gestartet, dass Hardware für das amerikanische Militär herstellte. Seit 2015 gibt es auch Brillen für private Unternehmen und der nächste große Schritt soll in Richtung Consumer-Produkt gehen. Wir durften die Brillen testen und sind überzeugt davon, dass diese Geräte in den kommenden Jahren einen großen Boom erleben werden.

Das letzte Meeting der Reise führte uns zu Noah Karesh von Feastly. Beim Gespräch mit Ihm diskutierten wir über die unterschiedlichen Ansätze und Herausforderungen für Unternehmen in der Sharing Economy wie zum Beispiel den Auf- und Ausbau eines Markplatzes und die Notwendigkeit der permanenten Stimulation von Angebot und Nachfrage .

Apropos Stimulation: Nach einer Woche im Valley passiert etwas im Kopf. Man beginnt, gewisse Dinge anders zu sehen, mehr zu hinterfragen. Die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen hier getroffen werden, die Dimensionen, in denen gedacht wird, mit der Deals abgeschlossen werden. Kein Gedanke ist zu groß. The sky ist the limit. Nicht alles ist positiv, aber vieles ist beeindruckend und sollte uns zu denken geben. Hier wird die Welt verändert, jeden Tag und das ist absolut gewollt.

Der PLAYROOM ist in diesem Geist entstanden und wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Erkenntnisse mit unseren Kunden und Partnern zu teilen. Im Sillicon Valley redet jeder mit jedem. Nicht lange, fast alle Meetings sind auf 30 Minuten sharp angesetzt. Aber man will miteinander reden, voneinander lernen, Ideen austauschen.

In diesem Sinne: Kontaktieren Sie uns gerne für ein Gespräch!

Hier einige Impressionen von der Reise.

Embrace Change – Welcome to our Blog

Welcome to the Playroom Blog. In this blog you will find on a regular basis articles and facts from the team and findings from the internet that will inform and especially inspire you. Additionally you will get insights into recent projects and further developments of Playroom. Feedback is always welcome.

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